Bei Arthrose den richtigen Arzt finden

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Arthrose gehört zu den degenerativen Gelenkerkrankungen, die sich häufig im Alter bemerkbar macht. Es handelt sich hierbei in aller Regel um einen Gelenkverschleiß, der das altersübliche Maß übersteigt. Dies bedeutet, dass die Gelenke übermäßig stark abgenutzt sind und starke Schmerzen verursachen. Anzumerken ist, dass am häufigsten die Kniegelenke davon betroffen sind. Hierzulande leiden in etwa 5 Millionen Menschen an einer Arthrose. Sie ist sogar weltweit die am häufigsten auftretende Gelenkerkrankung. So ist es nur verständlich, dass viele Patienten in einer allgemeinmedizinischen Praxis diesbezüglich eine Beratung wünschen.

Körperliche Einschränkungen mindern die Lebensqualität

Arthrose kann nahezu alle menschlichen Gelenke betreffen. Wie zuvor dargelegt, ist am häufigsten eine Erkrankung der Kniegelenke anzutreffen. Bei einigen Menschen handelt es sich um ein von Geburt an schwaches Knorpelgewebe, welches später zu Gelenkbeschwerden führt. In diesem Fall ist von einer primären Arthrose die Rede. Von einer sekundären Arthrose ist die Rede, wenn eine Überbelastung der Gelenke zu Verschleißerscheinungen und Beschwerden führt.

Unabhängig davon müssen die Betroffenen einen Großteil ihrer Lebensqualität einbüßen, zumal sie körperlich stark eingeschränkt sind. Ein problemloses Laufen ist meist nicht mehr möglich. Richtig schwer wird das Treppensteigen. Menschen, die unter Knie-Arthrose leiden, sind kaum noch in der Lage die Treppen im Haus oder im Eingangsbereich zu bewältigen.

Natürlich gibt es auch hierfür zahlreiche Hilfsmittel, wobei immer wieder auf die Nutzung von Treppenliften hingewiesen wird. Diese können durchaus die Lebensqualität innerhalb des Hauses verbessern. Diese Hilfsmittel sind zwar recht kostspielig, Treppenlifte können jedoch gebraucht weit günstiger gekauft werden.

Es kommt auf die richtige Diagnose an

Falls es sich nicht nur um vorübergehende Gelenkschmerzen handelt, sollten Betroffene zunächst ihren Hausarzt aufsuchen. Im Rahmen der Anamnese wird geklärt, wo und wann der Gelenkschmerz auftritt. Neben dieser Erstberatung kann der Arzt natürlich eine Überweisung an ein Facharztzentrum, einen Spezialisten oder eine Klinik anraten. Erst bei einer klinischen Untersuchung lässt sich das betroffene Gelenk genau untersuchen. Dabei werden präzise die Gelenkkontur, die Funktion, die Gelenkbänder und die Muskulatur mithilfe einer bildgebenden Diagnostik per MRT oder CT festgestellt.

Bei einer bestehenden Arthrose ist meist eine Verschmälerung des Gelenkspaltes erkennbar. Eine Sklerose zeigt dabei Knochenverdichtung zu beiden Seiten des Spaltes auf. Ein weiteres Kennzeichen sind sogenannte Osteophytenbildung an den Rändern der Gelenke. Dabei sind die Abnutzungserscheinungen besonders deutlich sichtbar. Eine Rissbildung des Knorpels weist darauf hin, dass hier Gelenkflüssigkeit entweichen kann. Kurzum führt eine Arthrose zu einer erhöhten Reibung zwischen Gelenk und Gelenkpfanne. Bei noch nicht allzu weit fortgeschrittenen Abnutzungen kann eine Arthroskopie als minimalinvasive Intervention vorgenommen werden. Dies bietet sich bei Kniegelenken förmlich an. Die Arthroskopie eignet sich sowohl zum Einsetzen einer notwendigen Endoprothese als auch für eine Sanierung eines angegriffenen Gelenks.

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Die richtige Behandlungsmethode finden

Es gibt zahlreiche Behandlungsmethoden, die alle zum Ziel haben, den Patienten schmerzfrei zu halten und ihm wieder mehr Lebensfreude zukommen zu lassen. Da eine Arthrose nicht rückgängig gemacht werden kann, besteht eine Therapie darin, die Schmerzindikatoren auszuschalten. Eine solche Unterdrückung kann durch Medikamente zum Teil vorgenommen werden. Eine Unterdrückung der Schmerzwahrnehmung sorgt aber leider nicht für einen dauerhaften Erfolg.

Ebenso ist es wichtig, das Fortschreiten der Gelenkveränderung zu verhindern. Auch wenn ein abgenutztes Gelenk sich nicht wieder von selbst regeneriert, sollten alle Maßnahmen unternommen werden, um eine Überbelastung des Gelenks zu vermeiden. Ziel ist eine Druckentlastung auf den Gelenkknorpel. Hierdurch kann unter Umständen auch eine Schmerzfreiheit erzielt werden. Auf der einen Seite wird versucht, den Gelenkknorpel sich regenerieren zu lassen. Dieser dient als natürliches Schmiermittel. Andererseits kann es auch notwendig sein, eine Endoprothese einzusetzen. Diese wird sowohl bei Kniegelenken als auch bei Hüftgelenken häufig vorgenommen. Einige Ärzte weisen darauf hin, dass ein erhöhtes Körpergewicht ebenfalls zu einer starken Gelenkbelastung führt. Aus diesem Grund sollten Betroffen ihre Essgewohnheiten verändern und möglicherweise an Gewicht verlieren.

Den passenden Arzt in unmittelbarer Nähe finden

Patienten, die unter Arthrose leiden, sollten schnell und zuverlässig den richtigen Arzt als Ansprechpartner finden. Wer zuvor noch keinen Arzt diesbezüglich kontaktiert hat, der muss sich erst durch den Dschungel an Ärzten in seiner Stadt wühlen. Diese Suche lässt sich hier im Portal wesentlich vereinfachen. Selbst diejenigen, die aus einer anderen Stadt gerade hinzugezogen sind, finden mit wenigen Klicks hier den richtigen Arzt.

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