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3 Wintersportaktivitäten, um den Berliner Winter zu überleben

Winteraktivitäten in Berlin

Es ist kein Geheimnis: Der Berliner Winter ist besonders hart und trostlos. Aber das heißt nicht, dass man in diesen eisigen Monaten keinen Spaß haben kann! Die Hauptstadt macht eine Vielfalt an Wintersportaktivitäten möglich, die sowohl etwas fürs Gemüt als auch die Gesundheit bieten.

Eislaufen

Schlittschuhlaufen ist eine Wintersportart, die eine Menge gesundheitliche Vorteile mit sich bringt – und fast gar keine Nachteile. Im Gegensatz zu Joggen stärkt Schlittschuhlaufen das Herz und den Kreislauf, ohne dabei die Gelenke zu belasten.

Allerdings sollten Sie sichergehen, dass Sie auf dem Eis stabiles Schuhwerk tragen. Ob „Kunstlauf-“ (die mit den Zacken vorne) oder „Hockeyschlittschuhe“, man sollte darauf achten, dass diese einen stabilen Seitenhalt ermöglichen und dem Fuß auch in der Größe gut passen.

Fast jeder der 12 Berliner Bezirke hat seine eigene Eislaufbahn – viele sogar unter freiem Himmel. Unser Tipp: Der Ausblick über Charlottenburg vom Bikini Berlin ist ein besonderes Highlight.

Schwimmen in einem türkischen Bad

Klar: Sich in das kalte Wasser zu trauen kostet ein bisschen Mut. Es lohnt sich aber. Wer sich überwinden kann, genießt die Vorteile der wohl gesündesten Sportart der Welt: sie schont Gelenke, trainiert die Muskeln und hilft beim Abnehmen – was Besseres gibt es gar nicht!

Außerdem kann jeder – egal wie alt, dick, dünn oder (un-)trainiert – sofort vom Schwimmen profitieren. Dass die Verletzungsgefahr hierbei fast gleich null ist, ist auch ein toller Bonus.

In Berlin gibt es über 50 öffentliche Bäder, in denen Sie sich austoben können. Für ein besonderes Wintervergnügen kann man sich auch einen Ausflug ins Hamam gönnen.

Das Frauenzentrum Schokoladenfabrik e.V. ist ein beliebter Ort zum Eintauchen. Im Sultan Hamam, eine Mischung aus orientalischem Badehaus und modernem Spa, kann jeder entspannen. Wer darauf Wert legt, kann sich sogar einen der separaten Männer- oder Frauentage aussuchen.

Bouldern

Bouldern war einst ein Zeitvertreib kleiner Subkulturen. Mittlerweile hat es sich in Berlin zu einer Mainstream-Sportart entwickelt – insofern etwas in Berlin wirklich “Mainstream” genannt werden kann.

Bouldern ist eine Form des Kletterns, bei der man nur so hoch steigt, dass man leicht wieder hinunter springen kann – circa fünf Meter. Damit braucht man keine Sicherungsmaßnahmen wie Gurt oder Seil – weiche Matten dienen als Schutz vor dem Sturz.

Als Sportart ist Bouldern hervorragend. Der ganze Körper wird beansprucht, allerdings werden Anfänger die Folgen meist am nächsten Morgen an den Unterarmen spüren. Bouldern stärkt besonders die wichtige Rücken- und Bauchmuskulatur und beugt Verletzungen des Bewegungsapparates vor.

Unser Tipp: Ostblock Boulderhalle in Friedrichshain. Lutz Schneider (Geologe) und Jakob Hoppstock (Mathematiker) haben ihr wissenschaftliches Know-How in das Design der Halle integriert. Dazu gehört ein spezielles Farbkonzept für die unzähligen Boulderrouten und eine 50 Meter lange Henkeltraverse. Die angenehme Atmosphäre in der Ostblock Boulderhalle motiviert und macht Spaß!

Haben Sie selber einen Berliner Winterschatz, den Sie weitergeben möchten? Wir freuen uns über jeden Tipp!

 

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