{"version":"1.0","provider_name":"Arzttermine.de","provider_url":"https:\/\/www.arzttermine.de\/s","author_name":"admin","author_url":"https:\/\/www.arzttermine.de\/s\/author\/admin\/","title":"Medizintourismus im deutschen Gesundheitssystem","type":"rich","width":600,"height":338,"html":"<blockquote class=\"wp-embedded-content\" data-secret=\"CasDmOVRsO\"><a href=\"https:\/\/www.arzttermine.de\/s\/aerzte-magazin\/medizintourismus-im-deutschen-gesundheitssystem\/\">Medizintourismus im deutschen Gesundheitssystem<\/a><\/blockquote><iframe sandbox=\"allow-scripts\" security=\"restricted\" src=\"https:\/\/www.arzttermine.de\/s\/aerzte-magazin\/medizintourismus-im-deutschen-gesundheitssystem\/embed\/#?secret=CasDmOVRsO\" width=\"600\" height=\"338\" title=\"&#8222;Medizintourismus im deutschen Gesundheitssystem&#8220; &#8211; Arzttermine.de\" data-secret=\"CasDmOVRsO\" frameborder=\"0\" marginwidth=\"0\" marginheight=\"0\" scrolling=\"no\" class=\"wp-embedded-content\"><\/iframe><script type=\"text\/javascript\">\n\/* <![CDATA[ *\/\n\/*! This file is auto-generated *\/\n!function(d,l){\"use strict\";l.querySelector&&d.addEventListener&&\"undefined\"!=typeof URL&&(d.wp=d.wp||{},d.wp.receiveEmbedMessage||(d.wp.receiveEmbedMessage=function(e){var t=e.data;if((t||t.secret||t.message||t.value)&&!\/[^a-zA-Z0-9]\/.test(t.secret)){for(var s,r,n,a=l.querySelectorAll('iframe[data-secret=\"'+t.secret+'\"]'),o=l.querySelectorAll('blockquote[data-secret=\"'+t.secret+'\"]'),c=new RegExp(\"^https?:$\",\"i\"),i=0;i<o.length;i++)o[i].style.display=\"none\";for(i=0;i<a.length;i++)s=a[i],e.source===s.contentWindow&&(s.removeAttribute(\"style\"),\"height\"===t.message?(1e3<(r=parseInt(t.value,10))?r=1e3:~~r<200&&(r=200),s.height=r):\"link\"===t.message&&(r=new URL(s.getAttribute(\"src\")),n=new URL(t.value),c.test(n.protocol))&&n.host===r.host&&l.activeElement===s&&(d.top.location.href=t.value))}},d.addEventListener(\"message\",d.wp.receiveEmbedMessage,!1),l.addEventListener(\"DOMContentLoaded\",function(){for(var e,t,s=l.querySelectorAll(\"iframe.wp-embedded-content\"),r=0;r<s.length;r++)(t=(e=s[r]).getAttribute(\"data-secret\"))||(t=Math.random().toString(36).substring(2,12),e.src+=\"#?secret=\"+t,e.setAttribute(\"data-secret\",t)),e.contentWindow.postMessage({message:\"ready\",secret:t},\"*\")},!1)))}(window,document);\n\/* ]]> *\/\n<\/script>\n","thumbnail_url":"https:\/\/atwebcdn.arzttermine.de\/s-content\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/12174538\/Medizintourismus-im-deutschen-Gesundheitssystem.jpg","thumbnail_width":640,"thumbnail_height":480,"description":"Am 16. M\u00e4rz 2018 str\u00f6men wieder zahlreiche \u00c4rzte nach Moskau. Sie werden dort allerdings nicht nur unter sich sein. Auch zahlreiche Marketingprofis sind vertreten. Zum zehnten Mal in Folge versammeln sie sich bei der sogenannten Medshow \u2014 eine Fachmesse f\u00fcr \u201eMedizintourismus aus Russland\u201c. Deutschland ist nur eins der 16 L\u00e4nder, die dort vertreten sind \u2014 L\u00e4nder, die sich \u00fcber zwei Tage in verschiedensten Vortr\u00e4gen, Workshops und Seminaren den reichsten Russen vorstellen wollen. Zu ihren Angeboten geh\u00f6ren Dienstleistungen aus der Onkologie, Zahnmedizin, minimalinvasiven Chirurgie sowie plastischer und \u00e4sthetischer Chirurgie. Dass diese Art von Veranstaltung existiert ist nur eine Manifestation des boomenden Markts des Medizintourismus. Schon 2013 lie\u00dfen sich rund 241.000 ausl\u00e4ndische Patienten station\u00e4r oder ambulant in der Bundesrepublik behandeln. Sie spritzten ca. 1,2 Mrd. Euro ins deutsche Gesundheitssystem. Das mag sich etwas gering anh\u00f6ren \u2014 gemessen an den 19 Millionen station\u00e4ren inl\u00e4ndischen Patienten, die 78 Mrd. Euro j\u00e4hrlich ausgeben. Doch wenn man bedenkt, dass jeder Patient auch Geld f\u00fcr Transport, \u00dcbernachtungen, Eink\u00e4ufe usw. ausgibt, ergibt sich eine volkswirtschaftlich durchaus attraktive Situation f\u00fcr deutsche Unternehmer. Des Weiteren sind die internationalen Patienten nicht nur wegen der direkten Einnahmen wichtig. Sie f\u00fcllen n\u00e4mlich einige L\u00fccken im Gesundheitssystem. Sie helfen beispielsweise bei Rehabilitationseinrichtungen, freie Kapazit\u00e4ten auszulasten oder verbessern die Fallzahlen bei Forschungsinitiativen an Patienten mit seltenen Erkrankungen. In St\u00e4dten, wo es eine hohe Anzahl an Kliniken gibt (wie Berlin, M\u00fcnchen, K\u00f6ln\/Bonn) spielen sie diesbez\u00fcglich eine entscheidende Rolle. Angesichtes des Potentials dieser Patienten ist es verst\u00e4ndlich, dass sich einige \u00c4rzte mittlerweile fragen, wie sie diesen Medizintouristen am Besten bedienen. Doch bevor man diese Frage beantworten kann, m\u00fcssen wir mehr \u00fcber die Patienten wissen. Woher kommen Medizintouristen genau? Laut einer Befragung des Leading Medicine Guide stammen die meisten Patienten aus russischsprachigen Regionen. Im Detail sind die genauen Herkunftsl\u00e4nder ziemlich bunt gemischt: Die Mehrheit kommt aus Russland (65 Prozent), gefolgt von der Ukraine (17 Prozent) und Kasachstan (10 Prozent). Ein viel kleinerer Anteil stammt aus Azerbaijan, Wei\u00dfrussland und Armenien. Dar\u00fcber hinaus kommen auch viele Privatpatienten aus arabisch sprechenden L\u00e4ndern. 16 Prozent der Medizintouristen sind in Libyen zu Hause, gefolgt von Algerien (13 Prozent) und Saudi Arabien (12 Prozent). Wie viel geben Medizintouristen aus und wof\u00fcr? Wie erw\u00e4hnt belaufen sich die gesch\u00e4tzten Erl\u00f6se j\u00e4hrlich auf ca. eine Milliarde Euro. Interessant f\u00fcr \u00c4rzte ist wie diese Zahl heruntergebrochen wird. Mehr als 59 Prozent der Patienten gibt mehr als 10 000 Euro im station\u00e4ren Sektor aus. Bei 25 Prozent der Privatpatienten liegt die Zahl zwischen 5 000 - 10 000 Euro. Die beliebtesten Fachbereiche sind: Orthop\u00e4die innere Medizin Kardiologie und Unfallchirurgie. Die Nachfrage im Fachbereich innere Medizin w\u00e4chst besonders stark. Alleine zwischen 2011 und 2013 stiegen die Anfragen um 12,2 Prozent. Was hei\u00dft das f\u00fcr meine Marketingstrategie? Aus diesen Statistiken lassen sich eine Marketingstrategie schon grob skizzieren. Wer seine Praxis f\u00fcr Medizintouristen zug\u00e4nglich machen will, sollte eine russisch- und arabisch-sprachige Website erstellen. Da Besucher sich vorab im Internet \u00fcber \u00c4rzte erkundigen, kann es sich zus\u00e4tzlich lohnen, in Google Adwords in der relevanten Sprache zu investieren. Sind Sie Spezialist f\u00fcr Unfallchirurgie oder eine der anderen beliebten Fachbereiche unter ausl\u00e4ndischen Patienten, dann sollten Sie besonders \u00fcber Landing Pages nachdenken, die diese Patienten abholen. Fazit: Medizintouristen stellen eine gute Gelegenheit f\u00fcr deutsche \u00c4rzte da, um ihre Dienstleistungen einem gr\u00f6\u00dferen Markt zur Verf\u00fcgung zu stellen. Und Sie? Werden Sie teilnehmen oder zuschauen? &nbsp;"}