{"id":4026,"date":"2017-03-01T15:39:26","date_gmt":"2017-03-01T14:39:26","guid":{"rendered":"https:\/\/www.arzttermine.de\/magazin\/?p=4026"},"modified":"2017-03-30T15:30:17","modified_gmt":"2017-03-30T13:30:17","slug":"bewusst-leben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.arzttermine.de\/magazin\/gesuender-leben\/bewusst-leben\/","title":{"rendered":"Bewusst leben: Wie ein positiver Gedanke am Morgen den ganzen Tag ver\u00e4ndern kann"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"font-weight: 400;\">Das Aufstehen am Morgen ist f\u00fcr viele von uns eine unbequeme Angelegenheit. Wir m\u00fcssen unser warmes, gesch\u00fctztes Nest verlassen und uns den Herausforderungen stellen, die der neue Tag mit sich bringt. Schon das Erwachen geht oft mit Gef\u00fchlen von Missmut, Besorgnis oder Lustlosigkeit einher, wenn wir nur an den bevorstehenden Tag denken. W\u00e4hrend unserer Morgenroutine gehen wir schlie\u00dflich vollautomatisch den Tag im Geiste durch und sind dabei mit den Gedanken oft schon beim Meeting in der Firma, beim Elternsprechtag in der Schule, bei der Entwicklung von Strategien oder in einer Konfrontation mit Kollegen, Vorgesetzten, Kunden oder anderen Mitmenschen. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Das alles versetzt unser Nervensystem schon fr\u00fch am Morgen in Alarmbereitschaft und f\u00fchrt dazu, dass wir uns bereits gestresst f\u00fchlen, bevor der Tag \u00fcberhaupt richtig begonnen hat. Sind wir jedoch erst einmal in diesem Modus, f\u00e4llt es uns im Folgenden umso schwerer, \u00fcberlegt zu handeln, empathisch mit anderen zu sein und flexibel auf Ver\u00e4nderungen zu reagieren. Wie k\u00f6nnen wir nun aus dieser Spirale aussteigen und den allt\u00e4glichen Herausforderungen mit mehr Gelassenheit und Selbstvertrauen begegnen? Eins steht fest: Wir haben selbst in der Hand, wie wir unseren Tag beginnen.<\/span><\/p>\n<p><strong>Der Zusammenhang zwischen Denken, Erleben und Handeln<\/strong><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Um diesem Zusammenhang nachzugehen, m\u00fcssen wir uns zun\u00e4chst anschauen, wie Gedanken, Emotionen und k\u00f6rperliche Prozesse miteinander zusammenh\u00e4ngen. Allgemein bekannt ist, dass unsere Gedanken einen betr\u00e4chtlichen Einfluss darauf haben, wie wir uns f\u00fchlen. Aus der Neurobiologie wissen wir, dass wir durch unsere Gedanken sogar in der Lage sind, unsere K\u00f6rperfunktionen zu steuern. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Denken wir zum Beispiel an eine vergangene Situation, die uns peinlich ber\u00fchrt hat. Rasch sp\u00fcren wir, wie uns durch den blo\u00dfen Gedanken das Blut durch den Kopf schie\u00dft und wir err\u00f6ten. Stellen wir uns hingegen eine Situation vor, in der wir Spa\u00df hatten und wir uns leicht und unbefangen f\u00fchlten, entspannt sich unser K\u00f6rper unmittelbar und die Herzfrequenz sinkt. Diese Prozesse gehen nahezu unbemerkt in jedem von uns vonstatten, denn meistens sind wir uns unserer Gedanken und den Auswirkungen auf unser gesamtes Wesen nicht bewusst.<\/span><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.arzttermine.de\/?utm_source=magazin&#038;utm_medium=magazin_banner&#038;utm_campaign=magazin_banner\" target=\"_self\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full\" src=\"https:\/\/www.arzttermine.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/content_3_banner.jpg\" alt=\"Arzttermine.de Online Termine buchen\" width=\"770\" height=\"230\" \/><\/a><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Entscheidend ist allerdings nicht nur, an was wir denken, sondern vor allem auch, wie wir Situationen und Erfahrungen bewerten und was wir fokussieren. Niemand kann ausschlie\u00dflich auf positive Erlebnisse zur\u00fcckgreifen, denn letztlich ist das Leben au\u00dferordentlich facettenreich. Wohl aber k\u00f6nnen wir uns zu den Herausforderungen des Lebens positionieren und sie zu unserem Vorteil oder Nachteil werten. Ob wir dann zum Beispiel einer Rede vor Publikum mit Angst oder Zuversicht begegnen, ist unter anderem abh\u00e4ngig davon, ob wir uns eher gelungene oder missgl\u00fcckte Situationen vor Augen f\u00fchren und was f\u00fcr pers\u00f6nliche R\u00fcckschl\u00fcsse wir aus diesen Erfahrungen ziehen.<\/span><\/p>\n<p><strong>Achtsamkeit: Der Grundstein f\u00fcr Ver\u00e4nderung<\/strong><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Was k\u00f6nnen wir also genau tun? Der erste und wichtigste Schritt ist zun\u00e4chst, sich seinen Gedanken bewusst zuzuwenden und sie wertfrei zu beobachten. Das bedarf sicherlich ein wenig \u00dcbung und Konzentration, ist allerdings unerl\u00e4sslich, wenn wir Ver\u00e4nderungen herbeif\u00fchren m\u00f6chten. Durch unsere Beobachtung k\u00f6nnen wir Erkenntnisse dar\u00fcber gewinnen, worauf sich unsere Gedanken bevorzugt konzentrieren, wohin wir abschweifen, wie wir in Gedanken \u00fcber uns selbst urteilen und welche Glaubenss\u00e4tze in uns verankert sind. Dar\u00fcber hinaus kann jeder Einzelne bei sich erforschen, welche Empfindungen sich durch unterschiedliche Gedanken einstellen. Dabei k\u00f6nnen mitunter folgende Fragen hilfreich sein: Welche Gedanken sind f\u00fcr mich emotional besonders belastend, welche aufbauend? Wie f\u00fchlen sich Gedanken an die Zukunft an? Wie ist es mit der Gegenwart und meinem Alltag? Welche Gedanken stimmen mich zuversichtlich, welche pessimistisch? Abh\u00e4ngig davon, zu welchen Erkenntnissen wir gekommen sind, k\u00f6nnen wir nun in kleinen Schritten bewusst Einfluss auf unsere Gedankenwelt nehmen. Daf\u00fcr gibt es viele M\u00f6glichkeiten. Es ist so einfach wie banal, damit anzufangen, sich in Dankbarkeit zu \u00fcben, denn Dankbarkeit geht einher mit Freude. Ebenso verh\u00e4lt es sich mit Anerkennung, sich selbst und sowie anderen Menschen gegen\u00fcber. Statt uns unentwegt damit zu besch\u00e4ftigen, was wir nicht k\u00f6nnen und in welchen Bereichen wir uns verbessern m\u00fcssen, kann es von gr\u00f6\u00dferem Nutzen sein, uns \u00f6fter vor Augen f\u00fchren, was wir alles schon geschafft und geleistet haben und worauf wir stolz sein k\u00f6nnen. Derartige Gedanken st\u00e4rken das Selbstvertrauen und geben uns Zuversicht. Ein gro\u00dfer pers\u00f6nlicher Gewinn kann es zudem sein, sich mit seinen negativen <\/span><a href=\"http:\/\/www.therapeutenfinder.com\/news\/100448-das-kannst-du-nicht--wie-praegungen-und-glaubenssaetze-unser-leben-beeinflussen.html\"><span style=\"font-weight: 400;\">Glaubenss\u00e4tzen<\/span><\/a><span style=\"font-weight: 400;\">\u00a0auseinanderzusetzen. Wir alle tragen viele dieser hemmenden Annahmen \u00fcber uns selbst und unseren Mitmenschen aus vergangenen Zeiten mit uns herum und haben heute die Chance, sie bewusst in etwas Positives zu transformieren.<\/span><\/p>\n<p><strong>Schon kleine Ver\u00e4nderungen k\u00f6nnen Gro\u00dfes bewirken<\/strong><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Oft kann es bereits gen\u00fcgen, wenn wir kleine Gewohnheiten \u00e4ndern, um auf den Verlauf des Tages\u00a0<\/span><a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/zeit-magazin\/2016\/22\/gedanken-fantasie-denken-einbildung\"><span style=\"font-weight: 400;\">positiv\u00a0<\/span><\/a><span style=\"font-weight: 400;\">Einfluss zu nehmen. Feste Rituale am Morgen k\u00f6nnen n\u00fctzlich sein, um sich zu sammeln und ganz bewusst positive Gedanken in sich aufzunehmen. So k\u00f6nnen wir schon am Morgen unsere Aufmerksamkeit auf die Momente des Tages lenken, denen wir freudig entgegenblicken oder uns an kleinen Dingen erfreuen, \u00fcber die wir sonst fl\u00fcchtig hinwegsehen.<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Aufstehen am Morgen ist f\u00fcr viele von uns eine unbequeme Angelegenheit. Wir m\u00fcssen unser warmes, gesch\u00fctztes Nest verlassen und uns den Herausforderungen stellen, die der neue Tag mit sich bringt. Schon das Erwachen geht oft mit Gef\u00fchlen von Missmut, Besorgnis oder Lustlosigkeit einher, wenn wir nur an den bevorstehenden Tag denken. 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