{"id":2937,"date":"2014-01-22T11:16:09","date_gmt":"2014-01-22T09:16:09","guid":{"rendered":"http:\/\/magazin.arzttermine.de\/?p=2937"},"modified":"2014-01-22T11:16:09","modified_gmt":"2014-01-22T09:16:09","slug":"burnout-syndrom-erkennen-und-behandeln","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.arzttermine.de\/magazin\/lexikon\/erkrankungen\/burnout-syndrom-erkennen-und-behandeln\/","title":{"rendered":"Burnout-Syndrom \u2013 erkennen und behandeln"},"content":{"rendered":"<p>Burnout-Erkrankte leiden unter einer starken emotionalen, geistigen und k\u00f6rperlichen Ersch\u00f6pfung. Rund 60 Prozent aller Fehlzeiten gehen auf beruflichen Stress zur\u00fcck, der die h\u00e4ufigste Ursachen f\u00fcr Burnout ist. Hier erfahren Sie mehr \u00fcber die Ursachen, Symptome und Behandlungsm\u00f6glichkeiten des Burnout-Syndroms.<\/p>\n<p>\u201e<span><b>Ausgebranntsein\u201c<\/b><\/span><\/p>\n<p><span>Unter dem Burnout-Syndrom versteht man eine v\u00f6llige k\u00f6rperliche, emotionale und geistige Ersch\u00f6pfung und eine verringerte Leistungsf\u00e4higkeit. \u00dcbersetzt hei\u00dft burnout soviel wie Ausgebranntsein. Betroffene f\u00fchlen sich innerlich oft leer und v\u00f6llig ersch\u00f6pft. Bestimmte Berufsgruppen, wie Sozialarbeiter, \u00c4rzte oder Pfleger, sind besonders h\u00e4ufig davon betroffen. Aber auch Personen mit gro\u00dfer famili\u00e4rer Belastung oder starker Belastung im Beruf k\u00f6nnen betroffen sein.<\/span><\/p>\n<p><span><b>Ursachen<\/b> <\/span><\/p>\n<p><span>Die genauen Ursachen f\u00fcr das Burnout-Syndrom sind bisher noch nicht vollst\u00e4ndig gekl\u00e4rt. Man geht jedoch aus, dass verschiedene Faktoren die Entstehung der Erkrankung beg\u00fcnstigen. Dazu geh\u00f6ren:<\/span><\/p>\n<ul>\n<li>schlechtes Betriebsklima<\/li>\n<li>Mobbing<\/li>\n<li>Angst vor Arbeitsplatzverlust<\/li>\n<li>dauernde Konflikte<\/li>\n<li>eh\u00f6hter Stress<\/li>\n<li>sowie starker Ehrgeiz, Verantwortungsbewusstsein und ein ausgepr\u00e4gter Perfektionismus.<\/li>\n<\/ul>\n<p><span>Ein Burnout-Syndrom ist das Ergebnis eines l\u00e4ngeren Prozesses, bei dem ein anf\u00e4nglich starkes Engagement in Ersch\u00f6pfung und Frustration umschl\u00e4gt.<\/span><\/p>\n<p><span><b>Symptome<\/b><\/span><\/p>\n<p><span>Typische Beschwerden beim Burnout-Syndrom gibt es nicht, das Krankheitsbild ist sehr uneinheitlich. Die Symptome entwickeln sich au\u00dferdem \u00fcber einen l\u00e4ngeren Zeitraum hinweg. Bei k\u00f6rperlichen Beschwerden haben diese meist keine organischen, sondern psychosomatische Ursachen. <\/span><\/p>\n<p><span>Zu den k\u00f6rperlichen Beschwerden k\u00f6nnen geh\u00f6ren:<\/span><\/p>\n<ul>\n<li>Kopfschmerzen<\/li>\n<li>Magen-Darm-Beschwerden<\/li>\n<li>Schlafst\u00f6rungen<\/li>\n<li>Herzklopfen<\/li>\n<li>Erh\u00f6hte Anf\u00e4lligkeit f\u00fcr Infekte<\/li>\n<li>Appetitlosigkeit<\/li>\n<li>Schwindel, Gleichgewichtsst\u00f6rungen<\/li>\n<\/ul>\n<p>Zu den psychischen Beschwerden geh\u00f6ren<\/p>\n<ul>\n<li>Erh\u00f6hte Stressanf\u00e4lligkeit<\/li>\n<li>St\u00e4rkere emotionale Verletzlichkeit<\/li>\n<li>Sinkendes Selbstvertrauen<\/li>\n<li>Sinkende Arbeitszufriedenheit<\/li>\n<li>Anzeichen einer Depression, wie etwa Freudlosigkeit, Interessenverlust, gedr\u00fcckte Stimmung<\/li>\n<\/ul>\n<p><span><b>Diagnose<\/b><\/span><\/p>\n<p><span>Meist wird ein Arzt von den Betroffenen aufgrund der k\u00f6rperlichen Beschwerden aufgesucht. Dieser kann zun\u00e4chst m\u00f6gliche k\u00f6rperliche Ursachen ausschlie\u00dfen. Dabei k\u00f6nnen, neben einer ausf\u00fchrlichen Befragung durch den Arzt, verschiedene k\u00f6rperliche Untersuchungen durchgef\u00fchrt werden. Gegebenenfalls kann an einen Psychologen \u00fcberwiesen werden.<\/span><\/p>\n<p><span><b>Therapie<\/b> <\/span><\/p>\n<p><span>Die Therapie bei einem Burnout-Syndrom richtet sich danach, welche Beschwerden vorliegen und wie stark diese auftreten. Generell gilt, wie bei vielen Erkrankungen, dass eine fr\u00fchzeitige Therapie sich g\u00fcnstiger auf den Krankheitsverlauf auswirkt. Ein wichtiger Schritt in der Therapie ist der, dass die Betroffenen die Krankheit zun\u00e4chst akzeptieren, damit diese behandelt werden kann. Stressausl\u00f6ser sollten weitgehend vermieden werden und die Betroffenen sollten vermehrt Dinge tun, die ihnen gut tun, an denen sie sich freuen oder die sie zufrieden machen. Besonders wichtig ist es auch, seine sozialen Kontakte zu erhalten und sich nicht abzukapseln. Auch wenn dies nicht immer leicht f\u00e4llt, so sind soziale Kontakte doch eine wichtige St\u00fctze, die den Betroffenen Hilfe bieten.<\/span><\/p>\n<p><span><b>Ratschl\u00e4ge f\u00fcr Betroffene<\/b><\/span><\/p>\n<p>Wenn Sie das Gef\u00fchl haben, unter einem Burnout-Syndrom zu leiden oder Anzeichen daf\u00fcr an sich erkennen, so nehmen Sie diese ernst und suchen Sie sich professionelle Hilfe. Kurzzeitige L\u00f6sungen f\u00fchren nur dazu, dass die Krankheit noch weiter voranschreitet. Langfristig k\u00f6nnen Sie au\u00dferdem versuchen sich eine gute Strategie zu finden, mit der Sie Stress im Alltag bew\u00e4ltigen k\u00f6nnen. Hilfreich sind dabei Entspannungstechniken wie etwa die progressive Muskelentspannung, autogenes Training, <a href=\"\/magazin\/gesuender-leben\/sport-und-fitness\/yoga-gegen-stress\/\">Yoga<\/a> oder Bewegungstherapie beim Physiotherapeuten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Burnout-Erkrankte leiden unter einer starken emotionalen, geistigen und k\u00f6rperlichen Ersch\u00f6pfung. Rund 60 Prozent aller Fehlzeiten gehen auf beruflichen Stress zur\u00fcck, der die h\u00e4ufigste Ursachen f\u00fcr Burnout ist. 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