{"id":2138,"date":"2013-07-03T16:05:56","date_gmt":"2013-07-03T14:05:56","guid":{"rendered":"http:\/\/magazin.arzttermine.de\/?p=2138"},"modified":"2013-07-03T16:05:56","modified_gmt":"2013-07-03T14:05:56","slug":"eierstockkrebs","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.arzttermine.de\/magazin\/gesuender-leben\/vorsorge-ratgeber\/eierstockkrebs\/","title":{"rendered":"Eierstockkrebs &#8211; Fr\u00fcherkennung und Behandlung"},"content":{"rendered":"<p>Eierstockkrebs, oder Ovarialkarzinom, ist eine b\u00f6sartige Erkrankung der Eierst\u00f6cke. Etwa ein bis zwei Prozent aller Frauen erkranken in ihrem Leben an Eierstockkrebs. Hier erfahren Sie mehr \u00fcber die Ursachen, Symptome und Behandlungsm\u00f6glichkeiten.<\/p>\n<p><b>Eierstockkrebs<\/b><\/p>\n<p>Beim Eierstockkrebs wandeln sich Zellen der Eierstockh\u00fclle in b\u00f6sartiges Gewebe um. Im Fr\u00fchstadium treten h\u00e4ufig keine Symptome auf, so dass sich der Eierstockkrebs zum Zeitpunkt der Diagnose meist schon ausgeweitet hat. Betroffen sind Frauen zwischen 60 und 70 Jahre, 10 Prozent aller Erkrankungen treten auch schon unter 45 Jahren auf.<\/p>\n<p><b>Risikofaktoren<\/b><\/p>\n<p>Die genauen Ursachen f\u00fcr Eierstockkrebs sind bisher nicht bekannt. Es gibt jedoch einige Risikofaktoren, die eine Erkrankung wahrscheinlich machen. So ist z.B. das Risiko an Eierstockkrebs zu erkranken bei Frauen, die in ihrem Leben viele Eispr\u00fcnge hatten, wesentlich h\u00f6her als bei Frauen mit nur wenigen Eispr\u00fcngen. Das betrifft z.B. Frauen, die keine Kinder geboren oder selten die Antibabypille genommen haben. Frauen, in deren Familie Eierstock-, Geb\u00e4rmutter- und Brustkrebs vermehrt auftreten, sind ebenfalls gef\u00e4hrdet.<\/p>\n<p><b>Symptome<\/b><\/p>\n<p>Die Symptome bei Eierstockkrebs sind relativ unspezifisch, daher sollten sie umso ernster genommen und unbedingt ein Arzt aufgesucht werden:<\/p>\n<ul>\n<li>Kreuzschmerzen und in die Beine ausstrahlende Schmerzen<\/li>\n<li>Bl\u00e4hungen, Verdauungsst\u00f6rungen, \u00dcbelkeit<\/li>\n<li>Gewichtsabnahme bei Schwellung des Bauches<\/li>\n<li>V\u00f6llegef\u00fchl, Druck im Bauch, Appetitlosigkeit<\/li>\n<li>Durchf\u00e4lle oder Verstopfung, h\u00e4ufiges oder erschwertes Wasserlassen<\/li>\n<li>Seltener sehr akute Bauchschmerzen<\/li>\n<li>Seltener Blutungen aus der Scheide<\/li>\n<\/ul>\n<p><b>Diagnose<\/b><\/p>\n<p>Die Diagnose erfolgt zun\u00e4chst \u00fcber eine Tastuntersuchung der Geb\u00e4rmutter, der Eierst\u00f6cke und des Geb\u00e4rmutterhalses, um m\u00f6gliche Ver\u00e4nderungen zu erkennen. Anschlie\u00dfend werden die umliegenden Organe per Ultraschall untersucht. Durch eine Blutuntersuchung kann au\u00dferdem der Tumormarker CA-125 bestimmt werden, der von Eierstockkrebszellen gebildet wird.<\/p>\n<p><b>Behandlung<\/b><\/p>\n<p>Die Therapie erfolgt operativ. Dabei werden beide Eierst\u00f6cke und die Geb\u00e4rmutter entfernt und anschlie\u00dfend der gesamte Bauchraum und das umliegende Gewebe auf Metastasen untersucht. Nur in seltenen F\u00e4llen wird bei Frauen mit Kinderwunsch organerhaltend operiert. Nach der Schwangerschaft werden die restlichen Organe entfernt. Der Erfolg der Therapie h\u00e4ngt wesentlich davon ab, ob es gelingt die gesamte Tumormasse zu entfernen. Nach dem operativen Eingriff wird eine Chemotherapie, also die Gabe verschiedener Zellgifte per Infusion, durchgef\u00fchrt um noch im K\u00f6rper verbliebene Metastasen zu bek\u00e4mpfen.<\/p>\n<p><b>Prognose<\/b><\/p>\n<p>Der Erfolg der Erfolg der Therapie h\u00e4ngt von verschiedenen Faktoren ab: das Alter der Frau, ihr Allgemeinzustand und das Wachstumsverhalten des Tumors spielen dabei eine Rolle.<\/p>\n<p><b>Vorsorge<\/b><\/p>\n<p>Eine Fr\u00fcherkennungsuntersuchung f\u00fcr Eierstockkrebs gibt es bisher nicht. Bei einem erh\u00f6hten Risiko, also wenn z.B. einige Familienmitglieder von der Krankheit bereits betroffen sind, \u00fcbernimmt die Krankenkasse die Kosten f\u00fcr einen Gentest, der eine m\u00f6gliche Genver\u00e4nderung feststellt. Durch regelm\u00e4\u00dfige Ultraschalluntersuchungen beim Frauenarzt kann Eierstockkrebs schon fr\u00fch erkannt und die Heilungschancen wesentlich verbessert werden. Sie geh\u00f6ren jedoch zu den individuellen Gesundheitsleistungen und werden von der Krankenkasse nicht \u00fcbernommen. Auch die Einnahme der Pille senkt das Risiko an Eierstockkrebs zu erkranken deutlich.<\/p>\n<p>[at_widget specialty=&#8220;3&#8243; description=&#8220;Buchen Sie schnell und unkompliziert Ihren Wunschtermin direkt online. Geben Sie dazu einfach Ihren Standort an und starten Sie die Frauenarzt-Suche.&#8220; button=&#8220;Frauenarzt finden&#8220; ]<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eierstockkrebs, oder Ovarialkarzinom, ist eine b\u00f6sartige Erkrankung der Eierst\u00f6cke. Etwa ein bis zwei Prozent aller Frauen erkranken in ihrem Leben an Eierstockkrebs. Hier erfahren Sie mehr \u00fcber die Ursachen, Symptome und Behandlungsm\u00f6glichkeiten. Eierstockkrebs Beim Eierstockkrebs wandeln sich Zellen der Eierstockh\u00fclle in b\u00f6sartiges Gewebe um. 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